Diversity- & Integrationsmanagement

Durch Vielfalt: Gestaltungskraft miteinander und für jede:n

Wir begreifen es als selbstverständlich und von hoher  Priorität, die Vielfalt und Mehrperspektivität von Menschen wertzuschätzen und die damit verbunden Erfahrungen, Erwartungen und Handlungsweisen zu achten. Wir sehen Diversitätsorientierung als einen niemals endenden Prozess, in dem wir uns immer wieder selbst hinterfragen.

In all unseren Projekten arbeiten wir auf das Ziel hin, einen Beitrag für ein von Vielfalt, Akzeptanz und Partizipation geprägtes gesellschaftliches  Zusammenleben  zu  leisten. In den Themenbereichen, die sich daraus ergeben, verfügen wir über langjährige Erfahrung und entsprechende Expertise.

Dabei geht es um mehr als um Teilhabe und individuelle Selbstwirksamkeit, denn wir verstehen Vielfalt bei uns intern und in der Gesellschaft immer auch als Ressource für Innovations- und Transformationsfähigkeit: Als vielfältige Gesellschaft haben wir höheres Innovationspotenzial und größere Gestaltungskraft, die es zu nutzen gilt. Durch Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven und gerechter, selbstwirksamer Teilhabe für jede:n gewinnen wir gesellschaftlich an zukunftsfähigem Entfaltungsspielraum.

Eine anschlussfähige Anpassung an unsere (post-)migrantische, heterogene Gesellschaft erfordert ein Hinterfragen und aktives Umgestalten eigener Strukturen und Prozesse sowie ein vernetztes und interkulturell kompetentes Denken in allen Sektoren und auf allen Organisationsebenen.

Als systemische Organisationsberatung mit Schwerpunkt auf Transformations-und Kulturprozessen bringen wir sowohl Kompetenzen der systemischen Organisationsentwicklung im Allgemeinen als auch der Diversitätsorientierung im Besonderen mit. Unsere entsprechend qualifizierten Mitarbeitenden weisen mit ihrer Projekterfahrung die Expertise auf, die für die diversitätssensible Entwicklung innerhalb und zwischen Organisationen verschiedener Sektoren benötigt wird.

Wir arbeiten partizipativ mit Ihnen und Ihren Mitarbeitenden, um auf unterliegende Haltungen und Denkweisen transformativ einzugehen. Dadurch ändern sich auch Verhaltensweisen konstruktiv.

Damit verhaltensorientierte Integration dann auch strukturell komplettiert und gestützt wird, beraten und unterstützen wir Sie darin, Ihre Organisation(en) vielfältig und integrativ aufzubauen: Wir begleiten Sie dabei, diversitätsorientierte und integrationsfördernde Strukturen und Prozesse zu schaffen, die Zusammenarbeit zwischen beteiligten Akteur:innen zu verbessern und die damit einhergehenden Transformationsprozesse anschlussfähig und nachhaltig zu gestalten.

Dafür verbinden wir Elemente der Prozessberatung, Qualifizierung, Moderation und Evaluation, um für Sie und mit Ihnen einen maßgeschneiderten Prozess zu entwickeln. 

Ihr*e Ansprechpartner*in

Dr. Nina Lucia Stephan

Organisationsberaterin | Projektmanagerin | Moderatorin

Verhaltensvisionärin

0211/ 5136973 - 31

stephan@imap-institut.de

Interkulturelle und diversitätsorientierte Öffnung als Prozess der Organisationsentwicklung

Die Anforderungen unserer globalisierten und durch Zuwanderung geprägten Gesellschaft benötigen agile, ko-kreative und durch Vielfalt geprägte Kooperation und Beiträge. In Anerkennung des Potenzials von Vielfalt zielt interkulturelle Öffnung in Organisationen auf die Erhöhung von Teilhabechancen von Menschen mit unterschiedlicher nationaler oder ethnischer Herkunft und kulturellen Hintergründen ab.

Diversität oder Vielfalt umfasst als Begriff individuelle, soziale und strukturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Menschen und Gruppen. Es kann sich also um sehr viele innere und äußere Unterschiedsdimensionen handeln: Vielfalt ist multi-dimensional und intersektional (d.h., mehrere Identitätsaspekte können miteinander verflochten sein).

Kerndimensionen von Vielfalt sind z.B.: Geschlechtliche Selbstbestimmung oder Alter, Ethnizität oder Nationalität, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Orientierung oder Beeinträchtigungen.

Gesellschaftliche Teilhabe, Anerkennung und Respekt sollten nicht vorenthalten werden, sondern auch bei jedem Aspekt von Vielfalt selbstverständlich sein. Diversitätsorientierte Öffnung zielt also darauf ab, sich innerhalb einer Organisation mit Dimensionen von Vielfalt und Mehrperspektivität auseinanderzusetzen, um zu verstehen und um sowohl individuelles Verhalten als auch Organisationsstrukturen entsprechend zu adaptieren.

Die umfassende interkulturelle und diversitätsorientierte Öffnung ist also sowohl ein Prozess der persönlichen als auch der Organisations-Dntwicklung – als strategische und längerfristige Transformation, die Kultur, Strukturen, Prozesse, Kompetenzen und Verhalten umfasst: Wie können Sie  eine solche diversitätsorientierte Öffnung sowohl individuell als auch strukturell verankern?

Als erfahrene Expert:innen begleiten wir Sie auf dieser Transformationsreise, ausgehend von einer kritischen Reflexion und Analyse Ihrer Ausgangssituation: Wo stehen Sie? Was haben Sie bereits möglich gemacht? Wo sehen und erleben Sie noch Barrieren und Hürden? Wir planen gemeinsam mit Ihnen Maßnahmen und deren gestaffelte Umsetzung sowie eine längerfristige Wirkungsanalyse.

Interkulturelle und diversitätsorientierte Öffnung wird dann längerfristig erfolgreich sein, wenn sie als Prozess der Organisationsentwicklung unter Beteiligung aller Organisationseinheiten und Mitarbeitenden stattfinden kann, unterstützt durch alle Führungsebenen.

 

Innovative Testmodelle für ein wirkungsvolles privatwirtschaftliches und zivilgesellschaftliches Engagement

Staatliche Institutionen, privatwirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteur:innen: Alle prägen mit innovativen Projekten die Integrations- und Migrationsarbeit in Deutschland, und zwecks Entwicklung anschlussfähiger und zielgruppengerechter Projekte auf dem Weg zu einer vielfältigen Gesellschaft bedarf es stetig frischer Impulse und Ideen.

Gleichzeitig sollten zeitlich beschränkte Vorhaben und Initiativen von vorneherein nachhaltig ausgerichtet werden. Deshalb stellen wir im Rahmen innovativer Modellprojekte sicher, dass über den Fokus auf die projekteigenen Verstetigungs – und Transferpotentiale unsere Projekte langfristig Breiten- und Tiefenwirkung erzielen.

In verschiedensten Projektpartnerschaften und Ko-Finanzierungsformen setzen wir dabei große Fördervorhaben u .a. des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) erfolgreich um und richten uns dabei an den Förderzielen und konkreten Bedarfen der jeweiligen Zielgruppe aus. Unsere Projekte sind zumeist überregional und finden bundesweit statt.

Weitere Informationen: Unsere Modellprojekte

Tragfähige Lösungen durch partizipative Einbindung

Viele unserer Klient:innen entscheiden sich dafür, diverse Stakeholder-Gruppen in ihrem Netzwerk partizipativ einzubinden, um gemeinsam bedarfsorientierte und tragfähige Lösungen und Strategien zu entwickeln.  

Wir haben besondere Expertise und langjährige Erfahrung in der Begleitung von Partizipationsprozessen, mit denen wir unseren Klient:innen zur Seite stehen: Wir beraten und begleiten Organisationen – und insbesondere Kommunen – in der konstruktiven Umsetzung von partizipativen Prozessen. In enger Absprache mit den Verantwortlichen vor Ort gestalten wir einen individuellen und für alle Teilnehmenden passenden Prozess.

Ein solcher erfordert eine klare Zielsetzung, Erwartungsmanagement, Transparenz und Kommunikation sowie ein gutes Zeit- und Ressourcenmanagement. In der Vorbereitung bieten wir Ist- und Bedarfsanalysen an, z. B. durch Interviews, Fokusgruppen, Dokumentenanalysen oder Onlinebefragungen. Wir konzipieren, planen und moderieren dann partizipative Formate, die auf Ihre Bedingungen vor Ort abgestimmt sind, beispielsweise: 

  • Visions- und Strategieworkshops
  • Großgruppenveranstaltungen (Integrationskonferenz, Diversitätstag usw.) 
  • Lenkungsgruppen, Steuerungsgruppen 
  • Arbeitsgruppen und Themenforen zur Beteiligung von Expert:innen und Betroffenen 
  • Sounding Boards 

Beispiele für Kommunen sind Entwicklung von kommunalen Handlungskonzepten im Bereich Integration, Vielfalt und auch Extremismusprävention.

Wir bieten ebenfalls Inputvorträge zu Partizipationsprozessen an.

Prozessmoderation als gutes Haltegerüst für ko-kreatives Arbeiten Ihrer Teilnehmer:innen

Auch in Transformationsprozessen können nur Lösungen, die zum eigenen System, der eigenen Kultur und dem eigenen Arbeitskontext passen, auch angemessen, akzeptabel und nachhaltig wirken. Deshalb agieren unsere erfahrenen Berater:inn als Ihre kompetenten Prozessmoderator:innen: Sie schaffen in Workshops Explorationsräume, die ausreichend Haltestruktur geben, damit Ihre Teilnehmer:innen gemeinsam und ko-kreativ Inhalte reflektieren und an diesen arbeiten können – so, dass sie selbst sie später entsprechend umsetzen können.

Dabei bewahren wir Offenheit im laufenden Prozess, um diesen jeweils bedarfsgerecht an sich ändernde Rahmenbedingungen anzupassen. Häufig zeigen sich eigene Dynamiken, die Flexibilität verlangen. Daher unternehmen wir in der Prozessmoderation regelmäßige Anpassung an aktuelle Bedingungen, und auftretenden Herausforderungen gegenüber zeigen wir eine stets lösungsorientierte Haltung.

Dieses iterative Vorgehen ermöglicht es uns, in Absprache mit Ihnen den Prozess sukzessive an Ihre aktuellen Bedarfe anzupassen und Fortschritt partizipativ und generativ voranzutreiben. In unseren Prozessentwürfen sehen wir darum entsprechend stets Raum für Reflexionen und Anpassungen an Konzeptentwürfe vor.

 

Bessere und kompetentere Vernetzung für Ihre Organisation – mit unserer Unterstützung!

Wir machen Ihnen offene Vernetzungsangebote, die sich sektorenübergreifend an diversitätsorientierte Organisationen richten, die u.U. miteinander kooperieren möchten – in Strukturen auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene.

Unsere Vision ist, besonders Migrant:innen-Organisationen zu starken Partner:innen weiter zu entwickeln: Sowohl in Vernetzung und Austausch als auch in gesellschaftlicher Teilhabe und Partizipation.

Wir unterstützen Sie durch:

  • Lernmaterialien wie z.B. Praxisleitfäden
  • Schulungen, sowohl in Präsenz als auch Online
  • Veranstaltungen mit Expertenvorträgen und Austausch
  • Coaching mit dem Ziel der Weiterentwicklung und Professionalisierung Ihrer Organisation in Ihrem Netzwerkmanagement und Ihrer Interessenvertretung
  • Kompetenzerweiterung hinsichtlich Ihrer Außendarstellung und Öffentlichkeitsarbeit

 

Interkulturelle & diversitätsorientierte Trainings: Konstruktiv lernen, kompetent handeln

Im Prozess der Integration von Menschen mit Migrationserfahrung tragen Mitarbeitende besondere Verantwortung. In vielen Situationen liegen Unsicherheiten über den Umgang mit unbekannten Lebensgewohnheiten, Herkünften, Sprachen, Wertvorstellungen oder Weltanschauungen vor. Sprachliche Barrieren mit Klient:innen aus anderen Kulturkreisen können den Prozess der Beratung zusätzlich komplex und sensibel machen.

Die Entwicklung von interkulturellen und diversitätsorientierten Kompetenzen beinhaltet daher soziale sowie kommunikative Fähigkeiten. Im Rahmen von Trainings sollen Mitarbeitende durch den Erwerb interkultureller und diversitätsorientierter Kompetenzen auf den Umgang mit fremdkulturellen Situationen vorbereitet und für den Umgang mit Menschen verschiedenster kultureller Prägung sensibilisiert werden.

Konkrete Trainingsziele sind:

  • Sensibilisierung für kulturelle Unterschiede in Kommunikations- und Konfliktsituationen
  • Stärkung der interkulturellen und diversitätsorientierten Kommunikation
  • Sensibilisierung für diversitätssensibles Handeln sowohl im Alltag als auch im Arbeitskontext
  • Erweiterung eigener Handlungsoptionen im Umgang mit Menschen unterschiedlicher kultureller Hintergründe
  • Abbau von eventuellen Unsicherheiten im Umgang mit Diversität und Stärkung der Problemlösungsfähigkeiten
  • Förderung des Austausches über interkulturell und diversitätsorientiert herausfordernde Situationen im Arbeitsalltag

Die didaktisch-pädagogische Konzeption aller Trainings folgt einem Lernkompass, der:

  • eigene Erfahrungen der Teilnehmenden in den Trainingskontext einbettet
  • Konzepte eines diversitätsorientierten Grundverständnisses vermittelt
  • dazu anleitet, erworbenes Wissen sowohl anzuwenden als auch in andere Kontexte zu übertragen.

Eine dialogische Herangehensweise in einem ‚schuldfreien Raum‘ ermöglicht einen konstruktiv-kritischen Umgang mit und eine Reflexion des Themas, um daraus konkrete eigene Handlungsoptionen abzuleiten.

Unser Qualifizierungsprogramm 'Interkulturelle & Diversitätsorientierte Kompetenz' ist modular aufgebaut und kann nach dem Baukastenprinzip und je nach Ihrer konkreten Bedarfslage flexibel kombiniert werden.