"Wo steht mein Antrag?"
Für Sachbearbeiter:innen bedeuten solche Anfragen häufig einen hohen Aufwand. Nicht nur, weil die Anfrage oft nicht im richtigen Postfach landet oder ein Anruf ihre sofortige Aufmerksamkeit verlangt, sondern auch weil sie damit aus ihrer eigentlichen Arbeit, der Sachbearbeitung, herausgerissen werden und sich in einen komplett anderen Fall vertiefen müssen. Gerade in Bereichen mit hoher rechtlicher Komplexität wie dem Ausländerrecht, dem Sozialbereich und anderen Sachgebieten führt eine hohe Anzahl solcher Kontextwechsel in kurzen Zeiträumen zu erhöhter Belastung. Umgekehrt ist es nachvollziehbar, dass Bürger:innen Transparenz über Behördenhandeln einfordern: Nicht selten ist ihr nächster Lebensabschnitt davon abhängig, wann und wie der eingereichte Antrag entschieden wird.
Transparenz, die entlastet
Um also einerseits ein ausreichendes Maß an Transparenz für Bürger:innen zu gewährleisten, andererseits aber die Belastung für Mitarbeitende möglichst gering zu halten, hat IMAP mehrere Möglichkeiten entwickelt: Die Antragstellung ist vielerorts bereits digital möglich, die Sachstandsauskunft ist der logische nächste Schritt.
