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Wo steht mein Antrag? Transparenz, die entlastet

Mitarbeitende der öffentlichen Verwaltung, insbesondere in Behörden mit Kundenkontakt, sind häufig mit Sachstandsanfragen konfrontiert: Bürger:innen wollen wissen, was der aktuelle Stand ihres Antrags ist. Egal, ob es um Leistungen, Dokumente oder andere behördliche Entscheidungen geht – Transparenz ist gefragt.

 Marita Gasteiger

Marita Gasteiger

Senior Consultant

gasteiger@imap-institut.de

+49 (0) 211 513 69 73 0

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"Wo steht mein Antrag?"

Für Sachbearbeiter:innen bedeuten solche Anfragen häufig einen hohen Aufwand. Nicht nur, weil die Anfrage oft nicht im richtigen Postfach landet oder ein Anruf ihre sofortige Aufmerksamkeit verlangt, sondern auch weil sie damit aus ihrer eigentlichen Arbeit, der Sachbearbeitung, herausgerissen werden und sich in einen komplett anderen Fall vertiefen müssen. Gerade in Bereichen mit hoher rechtlicher Komplexität wie dem Ausländerrecht, dem Sozialbereich und anderen Sachgebieten führt eine hohe Anzahl solcher Kontextwechsel in kurzen Zeiträumen zu erhöhter Belastung. Umgekehrt ist es nachvollziehbar, dass Bürger:innen Transparenz über Behördenhandeln einfordern: Nicht selten ist ihr nächster Lebensabschnitt davon abhängig, wann und wie der eingereichte Antrag entschieden wird.

Transparenz, die entlastet

Um also einerseits ein ausreichendes Maß an Transparenz für Bürger:innen zu gewährleisten, andererseits aber die Belastung für Mitarbeitende möglichst gering zu halten, hat IMAP mehrere Möglichkeiten entwickelt: Die Antragstellung ist vielerorts bereits digital möglich, die Sachstandsauskunft ist der logische nächste Schritt.  

Unsere Lösungsmöglichkeiten

Abfrage über Ihre Website

Anhand ausgewählter Matching-Mechanismen werden Person und Anfrage miteinander verbunden. Über die Website erhält der:die Bürger:in Einsicht in den Sachstand. Möglich sind hier beliebig viele Phasen, solange diese im System eindeutig identifiziert werden können. Abrufen lässt sich der Bearbeitungsstand nur dann, wenn die Matching-Merkmale zueinander passen.

Abfrage über einen auf der Website integrierten Chatbot

Dieser Chatbot fragt gezielt nach den Matching-Merkmalen und gleicht sie im Hintergrund mit der Datenbank ab. Erst wenn sie zusammenpassen, gibt er Auskunft über den Bearbeitungsstand.

Persönlicher E-Mail-Link

Als Bestätigung zur Einreichung des Antrags erhalten Antragstellende einen individuellen E-Mail-Link. Über diesen Link kommen sie zu einer Seite, auf der sie noch ein zweites Matching-Merkmal eingeben müssen, ehe sie Einblick in den Sachstand ihres Antrags bekommen.

Der Vorteil dieser Lösungen ist es nicht nur, dass sie Mitarbeitenden und Bürger:innen Zeit ersparen. Im Digitalen lassen sich auch Mehrsprachigkeit, einfache Sprache und Barrierefreiheit gleich mit einbauen. Damit ist das Angebot wesentlich niederschwelliger als ein Besuch in der Behörde, ein Anruf oder auch eine zu formulierende E-Mail.

Unsere Herangehensweise

Use Case definieren

Anforderungen klären

Matching-Mechanismen definieren

Datenstruktur validieren

Entwicklung des Front- und Backends

Erweiterungen implementieren

Technologische Entwicklungen bedeuten Change

Die Einführung einer solchen Lösung ist nicht nur eine technische Erweiterung, sondern bedeutet einen echten Change in der Behörde. Bürger:innen müssen schrittweise in die Lage versetzt werden, bereits vorliegende Informationen selbstständig abzurufen und dadurch unabhängiger zu werden. Gleichzeitig verändert sich auch die interne Struktur.

IMAP unterstützt diesen Veränderungsprozess, indem wir nicht nur die technische Lösung mitdenken, sondern vor allem die Mitarbeitenden und Arbeitsprozesse in den Blick nehmen. Gemeinsam mit den Beschäftigten analysieren wir, welche Anfragen heute besonders häufig auftreten, wo Entlastungspotenziale liegen und wie Beratungsprozesse künftig anders oder neu gestaltet werden können. Dabei begleiten wir die schrittweise Fokussierung auf asynchrone Tools: Mitarbeitende, Beratungsstellen und Bürger:innen werden befähigt, digitale Sachstandsinformationen gezielt zu nutzen, ohne dass der direkte Kontakt vollständig ersetzt wird. So entsteht ein Veränderungsprozess, der Akzeptanz und Vertrauen in Institutionen schafft, Rollen klärt und die neue Lösung wirksam in den Behördenalltag integriert.

Sie suchen nach einer Lösung für die immer höher werdende Anzahl an Sachstandsanfragen? Dann kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch!
 Marita Gasteiger

Marita Gasteiger

Senior Consultant

gasteiger@imap-institut.de

+49 (0) 211 513 69 73 0

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