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Stärkung weiblicher Stimmen in Nordafrika

18.02.2026

Wie IMAP den Projektstart der GIZ begleitet

Die politische Lage in Ländern Nordafrikas stellt junge Frauen vor Herausforderungen: Unsichere Lebensbedingungen, eingeschränkte Mobilität und wenig Zugang zu Entscheidungsprozessen erschweren ihre aktive Teilhabe an sozialen und politischen Entwicklungen. Um diese Situation nachhaltig zu verbessern, setzt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des BMZ das Projekt „Verbesserung der Teilhabe von Frauen an sozialen und Friedensprozessen“ um.

Für den erfolgreichen Start dieses neuen Vorhabens waren entscheidend: ein starkes, gut abgestimmtes Projektteam und eine gemeinsame Methodik. Genau hier kam IMAP ins Spiel.

 Constanze Aka

Constanze Aka

Senior Consultant

aka@imap-institut.de

+49 (0) 211 513 69 73 - 24

Projects

Wie IMAP den Projektauftakt stärkt

IMAP wurde beauftragt, einen fünftägigen Workshop zur Teamentwicklung und zur Entwicklung der Capacity-WORKS-Tools zu konzipieren und zu moderieren. Das neu zusammengestellte Projektteam, bestehend aus fünf Mitarbeitenden, traf sich dafür im Oktober 2024 in Tunis. Der Anspruch war klar: Das Team sollte nicht nur zusammenfinden, sondern auch befähigt werden, die zentralen Instrumente des GIZ-Managementmodells wirksam für die kommende Projektarbeit einzusetzen.

Capacity WORKS: Das Fundament für gutes Management in der Entwicklungszusammenarbeit

Capacity WORKS ist das Managementmodell der GIZ für komplexe Vorhaben der internationalen Zusammenarbeit. Es hilft Projektteams, ihre Arbeit strategisch zu planen, umzusetzen und kontinuierlich zu reflektieren – besonders in Kontexten hoher Unsicherheit.

Im Workshop standen vier Kerninstrumente im Fokus:

     1. Ergebnismodell

Zur Operationalisierung der Wirkungslogik – von der Ausgangslage bis zum angestrebten Impact.

 

     2. Kapazitätsentwicklungsstrategie

Um festzulegen, welche Fähigkeiten, Strukturen und Rahmenbedingungen bei Partnern gestärkt werden müssen.

 

     3. Stakeholderanalyse

Zur Identifikation entscheidender Akteure, ihrer Rollen, Interessen und Einflussmöglichkeiten.

 

     4. Steuerungsstruktur

Um effiziente Prozesse, Zuständigkeiten und Abstimmungswege zwischen GIZ, lokalen Partnern und weiteren Akteuren zu gestalten.

 

Diese Tools bilden das strategische Rückgrat des Projekts und ermöglichen eine gemeinsame Sprache für die Planung und Umsetzung.

Der Workshop in Tunis: Interaktiv, praxisnah, teambildend

Die fünf Tage in Tunis waren geprägt von intensiver Zusammenarbeit, Diskussionen und praxisorientierten Übungen:

  • moderierte Teamreflexionen
  • kollektive Weiterentwicklung der Wirkungslogik
  • Simulation von Stakeholder-Szenarien
  • Übungen zu Kommunikations- und Entscheidungsprozessen
  • gemeinsame Ableitung der Kapazitätsentwicklungsstrategie

Besonders wertvoll war der Raum für persönlichen Austausch: Das neu formierte Team entwickelte ein klares Verständnis für Rollen, Erwartungen und gemeinsame Ziele – eine wichtige Grundlage für die Arbeit in fragilen Kontexten.

Konkrete Ergebnisse: Ein stabiler Projektkern für die nächste Phase

Nach Abschluss des Workshops finalisierte IMAP die Workshopergebnisse und -Tools. Diese dienen nun als:

  • strategische Grundlage für die Projektsteuerung,
  • Orientierungsrahmen für die Zusammenarbeit mit den Partnern,
  • Ausgangspunkt für weitere Planungs- und Trainingsmaßnahmen,
  • Wirkungskompass für die Förderung der Teilhabe junger Frauen.

Damit hat das Projektteam alles in der Hand, um nachhaltige Veränderungen anzustoßen – und jungen Frauen neue Räume zur Mitgestaltung zu eröffnen.

Mit der erfolgreichen Workshopphase hat das Projekt einen starken Start hingelegt. Die entwickelten Capacity-WORKS-Instrumente und das gestärkte Team bilden die Basis für die nächsten Schritte: lokale Dialogprozesse, Maßnahmen zur politischen Bildung und Trainings für junge Frauen, die ihre Gemeinden aktiv mitgestalten wollen.

 Constanze Aka

Constanze Aka

Senior Consultant

aka@imap-institut.de

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