Mehr Steuerungsfähigkeit im öffentlichen Sektor
Öffentliche Organisationen stehen unter hohem Veränderungsdruck: Digitalisierung der Verwaltung, demografischer Wandel, Fachkräftemangel, steigende Erwartungen von Bürgerinnen und Bürgern sowie komplexe politische Rahmenbedingungen. Reformprogramme werden aufgelegt, Strategien beschlossen, Strukturen angepasst – und doch bleibt die gewünschte Wirkung häufig hinter den Erwartungen zurück.
Woran liegt das?
Führungssystem stärken mit 3D-Ansatz
In vielen Behörden und öffentlichen Einrichtungen wird Führung primär als Aufgabe einzelner Führungskräfte verstanden. Entsprechend konzentrieren sich Entwicklungsmaßnahmen auf Fortbildungen, Kompetenzmodelle und individuelle Qualifizierung. Das ist wichtig – greift jedoch oft zu kurz.
Unser "3D-Ansatz" betrachtet Führung nicht isoliert als Verhalten einzelner Personen, sondern als Zusammenspiel von drei Dimensionen:
Organisation – Führende – Geführte
Erst wenn diese drei Elemente stimmig aufeinander ausgerichtet sind, kann Führung ihre volle Wirkung entfalten. Sind Strukturen, Rollen, Entscheidungsräume oder Anreizsysteme konsistent mit den Erwartungen an Führung, werden Impulse der Führungskräfte auch greifen.

Für öffentliche Organisationen bedeutet das: Es gilt nicht nur, das Führungsverhalten weiterzuentwickeln, sondern das gesamte Führungssystem anzupassen.
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Sind Rollen und Entscheidungswege klar definiert?
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Unterstützen Strukturen die intendierte Steuerungslogik?
- Ermöglichen die Rahmenbedingungen verantwortliches Handeln?
Erst wenn Organisation, Führende und Mitarbeitende aufeinander abgestimmt sind, können Strategien wirksam umgesetzt und Reformvorhaben nachhaltig verankert werden.
